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Etwa zwei Jahre gibt es nun bei Microsoft den Exchange Server 2007 und nachstehend finden sie eine Liste der wichtigsten
Änderungen und Verbesserungen.
Rollenbasierende Serverinstallation Bereits bei der Installation von Exchange 2007 wird der zukünftige Schwerpunkt (Rolle) des Servers festgelegt. Neben den bereits bekannten Rollen wie des Postfachservers oder des Replikationshubs gibt es zukünftig noch den "Edge Transport Server", den "Client Access Server" und den "Unified Messaging Server".
64-bit Unterstützung Exchange 2007 wird nur noch auf einer 64-bit Hardwareplattform unterstützt. Das bedeutet, dass es keine direkte Migration (Inplace) geben kann. Für Test- und Vorführzwecke stellt Microsoft jedoch auch eine 32-bit Variante zur Verfügung.
Neue Management Konsole und Shell
Client Access und Unified Messaging Benutzer können nun Voice-E-Mails und einen Anrufbeantworter nutzen. Über die telefonische Einwahl liest eine angenehme Stimme dem Benutzer neue E-Mails vor und informiert über anstehende Termine. Eine Sprachsteuerung ermöglicht die Navigation innerhalb eines Postfaches. Der Empfang von Faxnachrichten ist nun grundsätzlich auch ohne zusätzliche Unterstützung von Drittherstellern möglich.
Calender Concierge Services
Automatisert MAPI-Konfiguration mit "AutoDiscover"
Verbesserungen beim Anti Spam und Anti Phishing Wie zu erwarten wird es eine verbesserte Version (3.0) des Intelligent Messeging Filters" geben. Das nun zu Microsoft gehörende AntiViren Produkt "Antigen for Exchange" macht den Einsatz eines zusätzlichen Virenscanners fragwürdig.
Public Folders => bis 2016 Exchange 2007 kommt vollständig ohne "Öffentliche Ordner" aus. Das bedeutet, das die "Frei/Belegt Zeiten" und die "Offline Adressbücher" nicht mehr in versteckten öffentlichen Ordner zu finden sind. Auch für zukünftige Exchange Version hat Microsoft die Unterstützung der öffentlichen Ordner noch für weitere 10 Jahre zugesichert.
Wegfall von OMA und NNTP
Wegfall der Routinggruppen durch Active Directory Standortintegration
Minimierung des Netzwerk Traffices durch verbessertes Routing
Automatisches Load Balancing des Nachrichtenflusses zwischen mehreren Servern
Mittels Windows NLB können Server mit der CAS Rolle sowie Hub- und Transport Rolle redundant ausgeführt werden. Dazu genügt die Standard Variante von MS Exchange.
Automatisches Failover bei Ausfall eines Bridgeheadserver
Service Discovery für Remote Clients
50 Speichergruppen pro Server
50 Datenbanken und 50 Speichergruppen pro (Mailbox) Server sind mit Exchange 2007 möglich. Das bedeutet, dass die einzelnen Datenbanken kleiner werden können und die Wiedherstellungszeit bei einem Ausfall kürzer wird.
Vegrößerung der Blockgröße der Datenbanken von 4 kByte auf 8 kByte
Durch die verdoppelung der Blockgröße in den Datenbanken wird auch die zweiteilung der Datenbanken im Dateisystem aufgehoben. Zukünfig werden keine ".stm" Dateien mehr benötigt.
Bis zu 256 kByte für clientbasierende Regeln
Der Speicherplatz für Clientregeln wird pro Postfach von 32 kByte auf 256 kByte erhöht.
Keine Unterstützung für Active/Active Cluster
Dafür gibt es mehrere Varianten der Cluster Replikation. Besonders erwähnenswert ist hierbei die "Fortlaufende Cluster Repliaktion", bei welcher ein eigenständiges Replika der Speichergruppen auch bei einem Datenbankfehler nicht zum Ausfall des Dienstes führt.
Exchange Enterprise CAL
Neu eingeführt wird die Exchange Enterprise CAL. Damit wird als neue Funktion Unified Messaging sowie der Virenschutz "Antigen for Exchange" und "Exchange Hosted Services Filtering für Antivirus- und Antispam-Schutz" zur Verfügung gestellt. Ansonsten werden sich die Preise für Serverprodukte und Zugriffslizenzen (CALs) im Vergleich zur aktuellen Version 2003 nicht ändern.
Bei weiteren Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte an unseren Systemberatung. |