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geändert: 13.06.2010 von Webmaster

 
  
   
 
 

MS Exchange 2010

  Microsoft Exchange Server 2010

  Was hat sich geändert?

 

 

 

 

Seit November 2009 können Unternehmen MS Exchange 2010 als "Final Release" kaufen. Im Vordergrund der Weiterentwicklung stand vor allem die Nutzung im Hosting Umfeld als auch ein verbessertes Modell für die Datenablage.

 

 

Datenbank

Auch in dieser Version wurde die Umstellung der Datenbank nach SQL noch nicht vollzogen. Es ist fraglich, ob dies überhaupt noch geplant ist. Allerdings haben die Entwickler die Leistungsfähigkeit der bekannten JET-Engine weiter verbessert, so dass deutlich weniger Disk IO's zu erwarten sind. Damit ist die Nutzung von günstigeren Festplatten (z.B. SATA) zur Datenablage möglich.

 

Clustering

Die bisherigen Clustertechnologien (CCR, SCR, CLR, SCR) wurden durch eine neue Form der Hochverfügbarkeit ersetzt. Über "Database Availability Groups" (DAG) können einzelne Datenbanken auf mehreren Servern, auch Standortübergreifend, redundant gespeichert werden. Die Konfiguration erfolgt dabei komplett über die Verwaltungswerkzeuge von Exchange.

 

Outlook Web Access (OWA)

Über sog. Konversationsansichten können E-Mails zu einem Thema in einem Thread zusammengefasst angezeigt werden. Auch andere Webbrowser wie z.B. Firefox oder Safari können nun die erweiterte OWA Ansichten nutzen. Außerdem ist es mit Exchange 2010 möglich, Präsenzinformationen und Instant Messages einzubeziehen (Office Communication Server).

 

Exchange Control Panel (ECP)
Mit Hilfe des ECP kann der Administrator nun bestimmten Nutzern die Möglichkeit einräumen, selbst den Verlauf von Nachrichten zu überprüfen (Messagetracking) sowie eigene Verteilerlisten zu pflegen. Auch die Aktualisierung von bestimmten Feldern im Active Directory (z.B. Rufnummern) kann damit auf die Benutzer übertragen werden.

 

Indizierung, Suche und Archivierung

Eingehende E-Mails werden nun sofort indiziert und machen die Zusammenfassung von Nachrichten im Posteingang zu einem Thread möglich. Weiter können Anwender Inhalte nun auch über Postfachgrenzen hinweg suchen lassen. Das Ergebnis kann dann zu einem späteren Zeitpunkt betrachtet werden. Über Archivpostfächer und Regeln kann der Administrator verhindern, dass bestimmte Nachrichten dauerhaft gelöschte werden.

 

Speech2Text

Im Rahmen von Unified Messaging (Enterprise CAL) können eingehende Sprachnachrichten in eine Textnachricht konvertiert werden. Diese Funktion soll  für jede Sprache möglich sein, in welcher Exchange angeboten wird.

 

Exchange Management Shell

Die Administratoren müssen sich bei vielen Aufgaben von der grafischen Benutzeroberfläche verabschieden und sog. Commandlets in der Exchange Management Shell nutzen. Dieses mächtige Werkzeug ermöglicht dann aber eine sehr fein abgestufte und tiefgehende Konfiguration sowie ausführliches Reporting.

 

Lizenzierung

Es gibt zwei Versionen von Server Lizenzen. In der Standard Edition können bis zu 5 Datenbanken verwaltet werden, in der Enterprise Edition sind es bis zu 100 Datenbanken.

Neben der normalen Client Access Lizenz (CAL) kann eine zusätzliche Enterprise CAL erworben werden. Diese beinhaltet dann zusätzlich noch Unified Messaging Funktionen, Forefront Security sowie SPAM- und Virenschutz.

 


Bei weiteren Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte an unseren Systemberatung.